Blick von hinten auf den Fahrer eines Rettungswagens ©UK NRW | BGW

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Wer ein Fahrzeug fĂŒhrt, muss zum selbststĂ€ndigen FĂŒhren geeignet sein.

Sie oder er muss

  • das 18. Lebensjahr vollendet haben,
  • körperlich und geistig geeignet sein,
  • im Besitz der gĂŒltigen Fahrerlaubnis sein,
  • im FĂŒhren des Fahrzeugs, insbesondere im Umgang mit den Besonderheiten des Fahrzeugs, unterwiesen sein,
  • dem Halter (Unternehmer) gegenĂŒber seine BefĂ€higung nachgewiesen haben,
  • die ihr oder ihm ĂŒbertragenen Aufgaben zuverlĂ€ssig erfĂŒllen und
  • von der Halterin bzw. vom Halter (Leiterin bzw. Leiter der Rettungswache) zum FĂŒhren des Fahrzeuges bestimmt sein.

Nach den DurchfĂŒhrungsanweisungen zu § 35 Abs. 1 der „Fahrzeuge, DGUV Vorschrift 71“, sind Personen körperlich und geistig geeignet, wenn sie durch ihre Vorbildung, Kenntnisse, Berufs­erfahrung und persönliche Eigenschaften, z. B. Seh- und Hörvermögen, ZuverlĂ€ssigkeit, zum FĂŒhren des Fahrzeuges befĂ€higt sind.

Die körperliche Eignung kann durch eine arbeitsmedizinische Vorsorge­, insbesondere auch im Rahmen der Untersuchungen nach G 25 „Fahr-, Steuer- und Überwachungs­tĂ€tigkeiten“, festgestellt werden. Es ist zweckmĂ€ĂŸig, den Auftrag zum FĂŒhren des Fahrzeuges schriftlich zu erteilen.

Stand: 01/2024
Webcode: w25